Immobilienkauf in Spanien – worauf muss ich achten?

Immobilienkauf in Spanien

Hat man sich entschlossen, eine Immobilie in Spanien zu erwerben, gibt es verschiedene Punkte, die man berücksichtigen sollte. Zunächst ist es notwendig, sich im Vorfeld umfangreich Gedanken zu machen – denn eine (vor-)schnelle Entscheidung kann teuer werden! Preisvergleiche, die in jedem Fall angestellt werden sollten, verhindern die Zahlung eines überteuerten Kaufpreises.

Ist die Entscheidung zum Kauf einer besimmten Immobilie gefallen, sollte man sich vergewissern, dass der Verkäufer auch tatsächlich der Eigentümer des angestrebten Hauses ist. Anders als in Deutschland ist ein Blick in das Grundbuch nicht zwingend aufschlussreich, da zur Übertragung des Immobilieneigentums auch Privatverträge zulässig sind. Es ist daher empfehlenswert, sich das Eigentum des Verkäufers durch die Vorlage eines rechtmäßigen Kaufvertrags bestätigen zu lassen.

Die Unterschrift sollte nicht unter Formularverträge gesetzt werden – bestehen Sie daher immer auf Individualverträge. Auch, wenn die Eintragung in das spanische Grundbuch nicht unbedingt erforderlich ist, sollte man sie doch so schnell wie möglich nach dem Kauf durchführen lassen. Dies schließt aus, dass der Voreigentümer das Haus oder Grundstück rechtswirksam an eine weitere Person veräußert und bietet daher dem neuen Käufer schlussendliche Sicherheit. Ebenso große Vorsicht ist bei dem spanischen Erbrecht erforderlich.

Bildquelle: Manuel Fruth /pixelio.de

One Response to “Immobilienkauf in Spanien – worauf muss ich achten?”

  1. Laura sagt:

    Wie wahr dieser Beitrag ist, denn hätte ich mir im Vorfeld professionelle Unterstützung geholt, dann wäre mir Vieles erspart geblieben… Meine Immobilie wurde nämlich zweimal verkauft und die Besitzrechte sind bis heute nicht geklärt…:(

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