Komfortables Wohnen auch im Alter möglich

Die Nachfrage nach einem universellen Wohnungsdesign steigt, um im Alter nicht auf Komfort verzichten zu müssen. Doch eine Studie von Stiftung Warentest zeigt, dass noch großer Nachholbedarf besteht, denn 99% aller Wohnungen sind nicht dafür geeignet. Bei dem Bau einer Wohnung sollte in Zukunft mehr auf Barrierefreiheit (bodenebene Duschen, höhenverstellbare Arbeitsplatten- und Hängeschränke, keine Stufen / Schwellen zur Eingangstür, zum Balkon oder zur Terrasse, elektrisch zu öffnende Fenster und Schiebetüren…) geachtet werden.

Doch kann man in dieser Situation auf Zuschüsse vom Staat hoffen? Wenn Sie in der Situation eines Neubaus sind und in dieser Planungsphase die Ansprüche im Alter berücksichtigen, dann können Sie sich einen nachträglichen Umbau sparen.  Aber selbst für spätere Umbauten gibt es Möglichkeiten der Finanzierung. Die KfW Förderbank stellt für die Beseitigung von Barrieren (z.B. Einbau von Aufzügen, Umbau von Sanitärräumen, Erweiterung von Wohnflächen etc.) im Wohnungsbestand einen zinsgünstigen Kredit von bis zu 50.000€ pro Wohneinheit zur Verfügung. Ebenso wird der altersgerechte Umbau vom Staat mit 5% der förderfähigen Kosten (max.2500€ pro Wohneinheit, bei einer Mindestinvestition von 6000€) belohnt. Eine andere Möglichkeit wäre ein flexibler Bausparvertrag, der auch mit 55+Jahren noch effektiv genutzt werden kann.

Kommentar veröffentlichen

Du musst Dich einloggen oder registrieren, um einen Kommentar veröffentlichen zu können.