Mietkaution – Kasse oder Konto?

Kaution

Bei dem Einzug neuer Mieter verlangt der Vermieter eine Kaution vom Mieter. Diese dient als Sicherheit für den Vermieter entstandene Schäden durch den Mieter im Mietobjekt ersetzt zu bekommen. Die Kaution wird separat angelegt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten diese Anlage vorzunehmen:

Bei einem Mietkautionskonto wird ein Sparbuch auf eine der Mietparteien angelegt und als Kaution gesperrt. Diese Variante bringt folgenden Vorteil mit sich: Wird das Sparbuch auf den Mieter angelegt, und nach beidseitiger Unterzeichnung des Verpfändungsvertrages, dann dem Vermieter übergeben kann sich jede Partei sicher sein, dass das Geld bis zur Beendigung des Mietverhältnisses unberührt bleibt.  Ein Nachteil ist die Barkaution, die der Mieter am Anfang des Mietverhältnisses aufbringen muss. Diese ist dann bis zum Auszug “gesperrt”. Sie ist für diese Zeit verlorenes Geld.

Eine Mietkautionskasse, hinter der in der Regel eine Versicherung steht übernimmt hingegen die Bürgschaft für diese Kaution. Hierbei entsteht für den Vermieter keinerlei Verwaltungsaufwand. Für den Mieter hingegen bedeutet es, wenn er eine Kautionskasse in Erwägung zieht, dass er mit hohen Gebühren rechnen muss. Die Gebühren für das Mietkautionskonto sind hier normalerweise niedriger als die der Mietkautionskasse.

Bildquelle: Margot Kessler / pixelio.de

One Response to “Mietkaution – Kasse oder Konto?”

  1. Kimberly sagt:

    Bisher bin ich mit einem Mietkautionskonto ganz gut klargekommen. Doch mit dem Umzug in meine nächste Wohnung fehlt mir das Geld ein Mietkautionskonto zu eröffnen, somit wir mir wohl nur die Mietkautionskasse als letzte Alternative bleiben. Aber welche monatliche, finanzielle Belastung kommt dann monatlich auf mich zu?

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